Bücher, die mein Leben prägen

Es gibt Bücher, die das eigene Leben verändern. Das mag kitschig klingen, aber es trifft auf die hier aufgelisteten Bücher tatsächlich zu. Jedes dieser Bücher hat meine Denkweise und mein Handeln nachhaltig beeinflusst. Ein paar der Bücher sind internationale Bestseller, andere nicht. Das einzige Kriterium für diese Liste ist der Einfluss auf mein persönliches Leben. Die Reihenfolge hat dabei keine Bedeutung, folgt aber chronologisch grob meiner Lesereihenfolge.

Die Auflistung der Bücher auf dieser Seite ist keine Werbung, sondern eine persönliche Empfehlung. Ich verdiene damit also kein Geld. Ich werde laufend neue Bücher ergänzen, aber natürlich braucht es einige Zeit, ihren tatsächlichen Einfluss zu reflektieren. In der Zwischenzeit freue ich mich über Buchempfehlungen!

„Die 1%-Methode“ von James Clear

Dieses Buch beschäftigt sich mit der Kraft von Gewohnheiten und war das erste Produktivitätsbuch, das ich gelesen habe. Zu Beginn der Corona-Pandemie 2020 hat es mir dabei geholfen, mit dem Joggen zu beginnen und schrittweise positive Gewohnheiten aufzubauen. Die Erkenntnisse des Buchs lassen sich direkt ins eigene Leben integrieren und haben mir gezeigt, wie positive Veränderungen im Alltag umgesetzt werden können.

Die Kernaussage des Buchs ist, dass gute Gewohnheiten möglichst offensichtlich, attraktiv, einfach und befriedigend sein sollten. Negative Routinen hingegen müssen das Gegenteil erfüllen, damit wir sie seltener ausführen. Die wichtigsten Erkenntnisse fasse ich außerdem in meinem Artikel „Die eigenen Gewohnheiten verbessern“ zusammen.

„Young Money Guide“ von Henning Jauernig

Ich habe dieses Buch um meinen 18. Geburtstag herum gelesen und mit den enthaltenen Ratschlägen mein Giro- und Tagesgeldkonto sowie Aktiendepot ausgewählt. Neben allgemeinen Erklärungen zu Gehaltsabrechnungen, Rentenbeiträgen, Versicherungen und Krediten enthält das Buch auch eine einfache Anleitung zur Geldanlage. Der Vorteil ist, dass die Inhalte dieses Buchs, im Gegensatz zu Bestsellern wie „Ich zeige dir, wie du reich wirst“ von Ramit Sethi, auf die deutsche Finanzwelt angepasst sind.

Durch das Buch habe ich gelernt, wie wichtig ein Haushaltsbuch als Übersicht der eigenen Ausgaben ist und wie die langfristige Geldanlage in Aktien und ETFs funktioniert. In meinem Artikel „Das ultimative Finanzsystem“ schreibe ich über die wichtigsten Grundlagen der Finanzwelt und wie mein persönliches System funktioniert.

„Dein Hindernis ist dein Weg“ von Ryan Holiday

Dies ist eins von vielen Büchern, die Ryan Holiday über den Stoizismus geschrieben hat, und das erste, das ich gelesen habe. Es ist eine Einführung in die Kernideen der stoischen Philosophie, aber kommt dank praktischer Beispiele und aktueller Bezüge ohne die Langatmigkeit anderer philosophischer Werke aus.

Der Stoizismus ermöglicht es, Hindernisse als Treibstoff für das Erreichen der eigenen Ziele zu nutzen. Die Philosophie besagt, dass wir uns auf die Dinge, die wir beeinflussen können, konzentrieren und uns keine Sorgen über die Dinge machen sollten, die sich unserer Kontrolle entziehen. In meinem Artikel „Die 3 Prinzipien des Stoizismus“ habe ich die Kernideen der Philosophie zusammengefasst. Dieser Artikel ist zugleich einer der bekanntesten auf meiner Website, was beweist, wie aktuell die antiken Weisheiten der Stoiker heute noch sind.

„Building A Second Brain“ von Tiago Forte

Ein „Second Brain“ oder Externes Gehirn ist ein digitales System, in dem man die eigenen Ideen sowie Notizen zu Büchern, Artikeln und anderen Ressourcen speichert und für eigene Projekte wiederverwendet. Das System wird mit dem CODE-Framework beschrieben: Wir sollten aufschreiben, was mit uns resoniert (Capture), unsere eigenen Notizen je nach Handlungsbedarf organisieren (Organize), sie auf das Wesentliche reduzieren (Distill) und die eigenen Ideen mithilfe unserer Notizen formulieren und veröffentlichen (Express).

Als weiterführende Lektüre zur Organisation der eigenen Dokumente und Dateien kann ich das Buch „Die PARA-Methode“ vom gleichen Autor empfehlen. Dieses Buch geht genauer darauf ein, wie wir unsere Notizen organisieren können, sodass wir sie bei Bedarf schnell abrufen können.

Ich mag das Konzept des Externen Gehirns und finde, dass das Buch die grundlegende Idee gut aufbereitet. Meiner Meinung nach wäre ein (zumindest rudimentäres) Externes Gehirn für alle Menschen vorteilhaft. In meinem Artikel „Mein Externes Gehirn“ stelle ich mein eigenes, minimalistisches System vor, welches das Konzept von Tiago Forte umsetzt.

Weitere gute Bücher

Die folgenden Bücher haben es entweder knapp nicht auf die obenstehende Liste geschafft oder ich habe sie erst vor Kurzem gelesen, sodass ich ihren Einfluss auf mein Leben noch nicht ausreichend reflektieren konnte. Dennoch sind diese Bücher ebenfalls sehr empfehlenswert!